In einer vierteiligen Dokumentation berichten Peter Prestel und Rudolf Sporrer von deutschen Revolutionären, die im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft haben, von einem der es vom Flüchtling bis zum Innenminister gebracht hat und von Pioniern und Außenseitern, die die Geschichte des Wilden In einer vierteiligen Dokumentation berichten Peter Prestel und Rudolf Sporrer von deutschen Revolutionären, die im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft haben, von einem der es vom Flüchtling bis zum Innenminister gebracht hat und von Pioniern und Außenseitern, die die Geschichte des Wilden Westens der USA geprägt haben.
Teil 1. Friedrich Wilhelm von Steuben - Mit deutscher Hilfe in die amerikanische Freiheit
Alljährlich feiern Amerikaner deutschen Ursprungs die Steuben-Parade in New York als Zeugnis des deutschen Einflusses auf die Kultur und Geschichte der USA. Friedrich Wilhelm von Steuben (1730 - 1794) war Offizier, Krieg war sein Handwerk. Mit seinen militärischen Fähigkeiten half er den aufbegehrenden Amerikanern unter George Washington im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, die britische Kolonialmacht zu schlagen.
Teil 2. Friedrich Hecker & Co - Die deutschen Revolutionaere im amerikanischen Buergerkrieg
1848 kämpften deutsche Revolutionäre für Freiheit, Bürgerrechte und eine geeinte Nation. Als Verlierer wurden sie aus Deutschland verbannt und fanden in den USA eine neue Heimat. Dort engagierten sie sich im Bürgerkrieg 1861 bis 1865 für die Abschaffung der Sklaverei und erneut für eine geeinte Nation. Auch Friedrich Hecker, der Anführer des Aufstands von 1848 im Südwesten Deutschlands und Held des Freiheitskampfes war Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg.
Teil 3. Carl Schurz - Vom deutschen Fluechtling zum amerikanischen Minister
1877 wurde Carl Schurz als Innenminister der USA vereidigt. Damit war er bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts der einzige in Deutschland geborene Mann, der in den USA Minister wurde. Bis heute steht in der amerikanischen Geschichtsschreibung der Name Carl Schurz für eine der herausragendsten Persönlichkeiten der deutschen Amerikaner, werden seine Verdienste in der Reform des öffentlichen Dienstes, sein Engagement für die Indianer und sein Kampf gegen die Korruption gewürdigt.
Teil 4. Pioniere und Außenseiter
Manche deutsche Einwanderer hatten großen Einfluss auf die amerikanische Besiedlung und Kultur im "Wilden Westen" - im positiven wie im negativen Sinn. Eine von ihnen ist die deutsch-amerikanische Bildhauerin Elisabet Ney: 1833 in München geboren, auf die Konventionen des 19. Jahrhunderts pfeifend und in Berlin erfolgreich, wanderte sie mit ihrem Mann, der Arzt war, nach USA aus. Sie wurde Farmerin, wandte sich nach 17 Jahren jedoch wieder der Kunst zu. Andere Beispiele sind die der Mörderfamilie Bender in Kansas, des Henkers Maledon in Arkansas und das traurige Schicksal der sogenannten Donner-Gruppe in Kalifornien.







